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Schimmelsanierung und Schimmelbeseitigung

Wir entfernen Schimmel fachgerecht und beheben die Feuchte, die ihn verursacht hat, damit er nicht wiederkommt.

Büro Mo–Fr 7–18 Uhr, Notfälle können auch außerhalb gemeldet werden

DEKRA-Siegel: Fachkraft für Schimmelpilzbeseitigung, gültig bis 07/2027, zertifiziert
  • DEKRA & TÜV Zertifizierte Experten
  • Alle Gewerke vereint
  • Dokumentation & 2D-Aufmaß für Ihre Versicherung
Schimmelflecken an der Decke über der Dusche eines Dachgeschossbads

Schimmel ist ein Symptom. Er wächst dort, wo Oberflächen über längere Zeit feucht sind, und kommt zurück, solange die Feuchte bleibt. Abwischen oder Überstreichen hilft deshalb nur kurz. Bei einer Schimmelsanierung klären wir zuerst die Ursache. Dann entfernen wir den Befall zusammen mit dem Material, in das er eingewachsen ist, und sorgen dafür, dass die Fläche trocken bleibt. Geschäftsführer Christoph Ries ist geprüfte Fachkraft für Schimmelpilzbeseitigung (DEKRA).

Woher der Schimmel kommt

Drei Ursachen von Schimmel: Leck, Kondensation, WärmebrückeLeck in der Leitung: Schimmel wächst verdeckt hinter Tapeten, unter Bodenbelägen, in der Dämmschicht. Kondensation: an den kältesten Flächen wie Fensterlaibung, Außenwandecke, Dachschräge. Wärmebrücke: an Fensteranschluss, Rollladenkasten, Deckenauflager. Feuchtemessung und Wärmebild zeigen die Ursache.URSACHEN IM ÜBERBLICKLeck, Kondensation oder Wärmebrücke?Leck in der LeitungWOverdeckt hinter Tapeten, unterBodenbelägen, in derDämmschichtWAS HILFTLeck beheben, Bauteil trocknenKondensationWOan den kältesten Flächen:Fensterlaibung,Außenwandecke, DachschrägeWAS HILFTLüftung verbessernWärmebrückeWOFensteranschluss,Rollladenkasten,DeckenauflagerWAS HILFTWärmebrücke dämmenFeuchtemessung und Wärmebild zeigen, was dahintersteckt.Drei Ursachen von Schimmel: Leck, Kondensation, WärmebrückeLeck in der Leitung: Schimmel wächst verdeckt hinter Tapeten, unter Bodenbelägen, in der Dämmschicht. Kondensation: an den kältesten Flächen wie Fensterlaibung, Außenwandecke, Dachschräge. Wärmebrücke: an Fensteranschluss, Rollladenkasten, Deckenauflager. Feuchtemessung und Wärmebild zeigen die Ursache.URSACHEN IM ÜBERBLICKLeck, Kondensation oderWärmebrücke?Leck in der LeitungWOverdeckt hinter Tapeten, unterBodenbelägen, in derDämmschichtWAS HILFTLeck beheben, BauteiltrocknenKondensationWOan den kältesten Flächen:Fensterlaibung,Außenwandecke, DachschrägeWAS HILFTLüftung verbessernWärmebrückeWOFensteranschluss,Rollladenkasten,DeckenauflagerWAS HILFTWärmebrücke dämmenFeuchtemessung und Wärmebild zeigen, wasdahintersteckt.
Erst die Ursache, dann die Sanierung: Ohne behobene Ursache kommt der Schimmel wieder.

Nach einem Wasserschaden

Wasser aus einer undichten Leitung zieht in Putz, Estrich und Dämmung. Trocknet das Bauteil nicht schnell genug, wächst Schimmel oft verdeckt, hinter Tapeten, unter Bodenbelägen oder in der Dämmschicht. Dann muss zuerst das Leck behoben und das Bauteil getrocknet werden, siehe Leckortung und Bautrocknung.

Kondensation in Bad und Küche

Beim Duschen und Kochen entsteht viel Wasserdampf. Er schlägt sich an den kältesten Flächen nieder: an Fensterlaibungen, in Außenwandecken oder an Dachschrägen. In einem Duschbad im Dachgeschoss im Raum Bingen gab es kein Fenster, und der Lüfter wurde kaum genutzt. Die feuchte Luft kondensierte an der Dachschräge, an der Decke breiteten sich innerhalb weniger Wochen dunkle Flecken aus.

Wärmebrücken

An einer Wärmebrücke ist die Wand innen deutlich kälter als daneben, etwa an schlecht gedämmten Fensteranschlüssen, Rollladenkästen oder Deckenauflagern. Dort reicht schon die normale Feuchte der Raumluft für Tauwasser. In einer Mietwohnung im Raum Kirchheimbolanden lüftete die Mieterin regelmäßig, trotzdem kam der Schimmel nach jedem Überstreichen wieder. Ursache war ein Fensteranschluss, der nicht richtig gedämmt war.

So gehen wir vor

Ablauf einer Schimmelsanierung in acht SchrittenKlären: Begehung, Ursache klären. Sanieren: Schutzmaßnahmen, Ursache beheben, Befall entfernen, Feinreinigung. Abschließen: Wiederherstellung, Kontrolle. Je nach Umfang bleibt der Bereich abgeschottet, bis die Feinreinigung abgeschlossen ist.IN DREI PHASENAcht Schritte von der Begehung bis zur KontrolleKLÄRENSANIERENABSCHLIESSEN1BegehungauchverdeckteStellen2UrsacheklärenFeuchte-messung undWärmebild3Schutzmaß-nahmenFolie,Schleuse,Atemschutz4UrsachebehebenLeitung,Trocknung,Lüftung oderDämmung5BefallentfernenPutz, Tapete,Silikon,Dämmstoff6Fein-reinigungSporen undStaub7Wiederher-stellungneuer Putzund Anstrich8KontrolleFlächentrocken, RaumsauberJe nach Umfang abgeschottet: Folie, Schleuse,Atemschutz. Abbau erst nach der Feinreinigung.Grundlage der Schutzmaßnahmen: DGUV Information 201-028Ablauf einer Schimmelsanierung in acht SchrittenKlären: Begehung, Ursache klären. Sanieren: Schutzmaßnahmen, Ursache beheben, Befall entfernen, Feinreinigung. Abschließen: Wiederherstellung, Kontrolle. Je nach Umfang bleibt der Bereich abgeschottet, bis die Feinreinigung abgeschlossen ist.IN DREI PHASENAcht Schritte von der Begehung biszur KontrolleKLÄREN1 Begehungauch verdeckte Stellen2 Ursache klärenFeuchtemessung und WärmebildJe nach Umfang abgeschottet: Folie, Schleuse,Atemschutz. Abbau erst nach der Feinreinigung.SANIEREN3 SchutzmaßnahmenFolie, Schleuse, Atemschutz4 Ursache behebenLeitung, Trocknung, Lüftung oder Dämmung5 Befall entfernenPutz, Tapete, Silikon, Dämmstoff6 FeinreinigungSporen und StaubABSCHLIESSEN7 Wiederherstellungneuer Putz und Anstrich8 KontrolleFlächen trocken, Raum sauberGrundlage der Schutzmaßnahmen: DGUV Information201-028
Je nach Umfang bleibt der Bereich von Schritt 3 bis nach der Feinreinigung abgeschottet.
  1. Begehung: Wir sehen uns den Befall an, auch an Stellen, wo er verdeckt sein kann, und fragen, seit wann er auftritt.
  2. Ursache klären: Feuchtemessung und Wärmebild zeigen, ob ein Leck, Kondensation oder eine Wärmebrücke dahintersteckt.
  3. Schutzmaßnahmen: Je nach Umfang schotten wir den Bereich mit Folie ab, richten eine Schleuse ein und arbeiten mit Atemschutz und Schutzkleidung. Grundlage ist die DGUV Information 201-028 zu Gesundheitsgefährdungen durch Biostoffe bei der Schimmelpilzsanierung.
  4. Ursache beheben: Je nach Befund wird die Leitung repariert, das Bauteil getrocknet, die Lüftung verbessert oder die Wärmebrücke gedämmt.
  5. Befall entfernen: Befallener Putz, Tapete, Silikon oder Dämmstoff wird entfernt. Schimmel, der in poröses Material eingewachsen ist, lässt sich nicht abwischen.
  6. Feinreinigung: Wir reinigen den Arbeitsbereich und angrenzende Flächen von Sporen und Staub, mehr dazu weiter unten.
  7. Wiederherstellung: Neuer Putz und Anstrich, wo nötig mit besserer Dämmung des Bauteils.
  8. Kontrolle: Zum Schluss prüfen wir, ob die Flächen trocken sind und der Raum sauber übergeben werden kann.

Nutzungsklassen: wie gründlich saniert wird

Wie streng die Anforderungen an eine Sanierung sind, hängt davon ab, wie ein Raum genutzt wird. Der Schimmelleitfaden des Umweltbundesamts unterscheidet drei Nutzungsklassen:

NutzungsklasseBeispiele
IRäume mit besonderen hygienischen Anforderungen, etwa für immungeschwächte Patienten
IIWohnungen, Büros und Schulen samt Nebenräumen
IIIRäume mit geringeren Anforderungen, etwa Keller ohne direkten Zugang zur Wohnung, Garagen, Treppenhäuser oder Abstellräume

Für Wohnungen gilt also Nutzungsklasse II. Eine früher genannte vierte Klasse für Hohlräume und Bauteile hat das Umweltbundesamt bei einer Präzisierung des Leitfadens im April 2024 gestrichen.

Feinreinigung nach der Sanierung

Beim Entfernen von Schimmel werden Sporen und Staub frei. Damit sie nicht in der Wohnung bleiben, gehört zu jeder Schimmelsanierung eine Feinreinigung. Sie findet statt, bevor Abschottungen und Schleusen abgebaut werden:

  • Alle Flächen werden mit einem Industriesauger der Staubklasse H abgesaugt. Ein Gerät der Klasse M kommt nur in Frage, wenn die Abluft nach außen geführt wird.
  • Glatte Flächen werden feucht mit einer tensidhaltigen Reinigungslösung abgewischt.
  • Luftreiniger mit H-Filter holen Sporen aus der Raumluft.
  • Auch die Schutzeinrichtungen selbst werden gereinigt, bevor sie abgebaut werden.

Biozide ersetzen das Entfernen nicht. Das Vernebeln in der Raumluft gehört nicht zur Feinreinigung.

Damit der Schimmel nicht zurückkommt

Nach der Sanierung kommt es darauf an, dass die Feuchte nicht zurückkehrt. Die wichtigste Maßnahme ist die behobene Ursache: die reparierte Leitung, die gedämmte Wärmebrücke oder die bessere Lüftung. Im Duschbad im Raum Bingen haben wir den alten Lüfter gegen ein Modell mit Feuchtigkeitssensor getauscht, das von selbst anspringt. In der Wohnung im Raum Kirchheimbolanden wurde der Fensteranschluss nachgedämmt und diffusionsoffen verputzt. Seitdem muss die Mieterin nicht mehr auffällig oft lüften.

Im Alltag helfen regelmäßiges Stoßlüften nach Duschen und Kochen, gleichmäßig beheizte Räume und etwas Abstand zwischen großen Möbeln und Außenwänden.

Stand: 29. Oktober 2026

Experten für Schadensanierung

Häufige Fragen zur Schimmelsanierung

Weitere Fragen über Leckortung, Wasserschäden oder unsere Zusammenarbeit? Hier finden Sie Antworten.

Kleine Flächen bis etwa 0,5 m² mit oberflächlichem Befall können Sie nach Einschätzung des Umweltbundesamts selbst entfernen, wenn kein Baumangel dahintersteckt. Wer Allergien, eine Atemwegserkrankung oder ein geschwächtes Immunsystem hat, sollte das nicht tun. Essig ist ungeeignet.

Nein. Farbe deckt den Befall nur ab, darunter wächst er weiter und schlägt wieder durch. So war es bei einer Mietwohnung im Raum Kirchheimbolanden: Nach jedem Anstrich kamen die Flecken zurück, bis die Ursache behoben war, eine Wärmebrücke am Fensteranschluss.

Schimmelsporen und ihre Stoffwechselprodukte können die Atemwege reizen und Allergien auslösen. Besonders gefährdet sind Menschen mit Allergien, Atemwegserkrankungen oder geschwächtem Immunsystem. Bei Beschwerden sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Meist nicht. Sichtbarer Schimmel muss entfernt werden, egal um welche Art es sich handelt. Eine Laboruntersuchung kann sinnvoll sein, wenn verdeckter Befall vermutet wird, wenn die Ursache strittig ist oder wenn gesundheitliche Fragen geklärt werden sollen.

Ein begrenzter Befall ist oft in wenigen Tagen saniert. Im Duschbad im Raum Bingen waren es rund vier Tage inklusive Trockenzeiten. Länger dauert es, wenn vorher ein Wasserschaden getrocknet oder eine Wärmebrücke gedämmt werden muss.

Melden Sie den Befall dem Vermieter, dazu sind Mieter verpflichtet. Wer die Sanierung bezahlt, hängt von der Ursache ab. Liegt sie im Gebäude, etwa an einer Wärmebrücke oder einem Leck, ist es in der Regel der Vermieter. Die Ursachenklärung vor Ort schafft hier Klarheit.

Ist der Schimmel die Folge eines versicherten Leitungswasserschadens, übernimmt die Wohngebäudeversicherung die Sanierung je nach Vertrag mit. Schimmel durch Kondensation oder Wärmebrücken ist in der Regel nicht versichert.

Nicht, wenn die Ursache behoben ist. Deshalb steht sie am Anfang jeder Sanierung. Im Raum Kirchheimbolanden blieb die Zimmerecke nach der Nachdämmung auch über den ersten Winter trocken.

Ein modriger Geruch kann auf verdeckten Befall hinweisen, etwa hinter Möbeln, unter Bodenbelägen oder in einer feuchten Dämmschicht. Wir messen die Feuchte in Wand und Boden und sehen mit dem Endoskop in Hohlräume. So lässt sich die Stelle finden, ohne auf Verdacht zu öffnen.

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